admin hat geschrieben:
Ob es sinnvoll ist eine Option einzubauen das man die Speicherung der IP dann halt erst einschalten muss, es also standardmäßig deaktiviert ist?

Ich denk mal nicht.
Ich würd da ganz im Sinne das Datenschutzes entscheiden und einfach alle Infos die sich anhand einer IP ermitteln lassen speichern und die IP selbst eben nicht.
Es sei denn, man will Webmastern die Möglichkeit bieten, für den Fall von Fehlern oder Angriffen dazu relevante Daten zu ermitteln.
§ 100 Telekommunikationsgesetz hat geschrieben:
(1) Soweit erforderlich, darf der Diensteanbieter zum Erkennen, Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen oder Fehlern an Telekommunikationsanlagen die Bestandsdaten und Verkehrsdaten der Teilnehmer und Nutzer erheben und verwenden.
(3)Soweit erforderlich, darf der Diensteanbieter bei Vorliegen zu dokumentierender tatsächlicher Anhaltspunkte die Bestandsdaten und Verkehrsdaten erheben und verwenden, die zum Aufdecken sowie Unterbinden von Leistungserschleichungen und sonstigen rechtswidrigen Inanspruchnahmen der Telekommunikationsnetze und -dienste erforderlich sind. Zu dem in Satz 1 genannten Zweck darf der Diensteanbieter die erhobenen Verkehrsdaten in der Weise verwenden, dass aus dem Gesamtbestand aller Verkehrsdaten, die nicht älter als sechs Monate sind, die Daten derjenigen Verbindungen des Netzes ermittelt werden, für die tatsächliche Anhaltspunkte den Verdacht der rechtswidrigen Inanspruchnahme von Telekommunikationsnetzen und -diensten begründen.
Allerdings denke ich nicht, das die Art der Speicherung beim STWC-Counter diesem Gesetz entspricht.
Besonders nicht dem letzen Satz, da ja komplett alles gespeichert wird und nicht nur gezielt einzelne IPs.
Das entsprechend umzuschreiben dürfte in keinem Verhältnis stehen.
Daher denke ich das diese Ein- und Ausschaltoption nicht sinnvoll ist, zumal es STWC-User, die von dem Gesetz noch gar nichts mitbekommen haben, dazu verleitet, aus Gewohnheit die Option einfach wieder einzuschalten und die würden sich dann strafbar machen.